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Es ist aus dem Verstand heraus nicht immer nachzuvollziehen, warum wir gerade jetzt in eine Problematik geraten, es dann auch noch uns trifft und nicht einen anderen Menschen.

Es stimmt, dass viele Menschen ihr Bestes geben, Eigenverantwortung übernehmen und bemüht sind ihr Leben zu verbessern oder zu verändern. Leider scheint es oft, dass das Beste nicht genug ist, eine Veränderung nicht möglich ist oder die vorhandenen Kräfte nicht ausreichend sind.

Außerhalb unseres Verstandes gibt es 2 Zentren, die zuständig sind für das Erschaffen und Erleben unserer Realität. Ist unser Verstand nicht synchron mit diesen Zentren, erleben wir etwas anderes, als das wir denken und wollen. Diese 2 Zentren sind unser Herz und unser „peripheres“ Nervensystem. Da diese Zentren unterhalb von unserem Kopf liegen, geraten sie gerne in Vergessenheit und steuern un(ter)bewusst unser Verhalten und Erleben.

„Wie im Innen, so im Außen!“ oder anders formuliert: „Das Leben spiegelt unsere wahren Gedanken und Gefühle wieder.“ Bei der Betrachtung des Herzens gehe ich davon aus, dass es uns mit Vitalität und Kraft versorgt, aber auch mit Sensibilität und Empfindungen. Die Hauptaufgabe des Herzbereichs ist es, uns mit Leben und Liebe (oder positiven Empfindungen) zu versorgen. Die Crux ist, dass neben unseren positiven auch unsere negativen Gefühle mit dem Herzschlag in unseren Körper hinein gepulst werden und so zur erlebbaren Wirklichkeit sich formen.

Mit unserem Nervensystem verhält es sich ähnlich. Das Nervensystem will von Geburt an lernen und nimmt fleißig alle Eindrücke (positive und negative) auf, die das Leben und unsere Sinne ihm schenken. Emsig sammelt es Daten und Empfindungen, um neben den normalen Vitalfunktionen eine einzigartige Persönlichkeit aufzubauen. Besonders in der Kindheit nimmt es im Lerneifer ohne große Unterscheidungsmöglichkeit oder vorhandene Erfahrungswerte alle ihm angebotene Impulse auf, speichert sie ab und prägt Verhaltensabläufe und Empfindungen. Der Sinn dieses Lernens und Prägens ist es, unterbewusste Muster und Gewohnheitsabläufe zu konstruieren, damit man sich das Tagesbewusstsein nur noch auf das Neuerleben konzentrieren muss und das bereits Erlebte eine Basis bildet. Hautsächlich die negativen Impulse, die unser Nervensystem gespeichert hat, sind der Anlass dafür, dass Anteile unserer Persönlichkeit sich in eine Richtung entwickelt haben, die uns Sorgen, Krankheit und Konflikte einbringen.

Das Schöne am Wesen des Menschen ist, dass es sich wandeln kann, wenn er lernt wie es geht. Wenn sich die Gefühlswelt mit dem Bewusstsein vereinigt, ergibt sich die Chance der Veränderung. Wird man sich selbstständig oder mit fremder Hilfe seinen eigenen Gefühlen, Emotionen oder Empfindungen bewusst, die einem in das Leid geführt haben, ist bereits ein großer Schritt getan. Allein schon durch die Bewusstwerdung der eigenen Gefühlswelt und den daraus resultierenden Gedankengängen stellt sich eine große Erleichterung ein. Nach dem Bewusstwerden der negativen Gefühle und ihren Gedankenkonstruktionen ist der nächste wichtig Schritt herauszufinden, wo diese im Innern gespeichert sind. Oft brauchen wir dazu eine Begleitung, die führend zur Seite steht.

Viele Menschen berichten erleichtert, dass die Handlungen, die ihnen vorher sehr schwer fielen, nun sehr einfach von der Hand gehen würden oder dass Bereiche des Lebens, die eine gewisse Dramatik hatten, sich nun unproblematisch gestalten ließen.